Schweizerisches Institut für Glas am Bau
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Absorption

Absorption ist der Anteil der Strahlung, z. B. von der Sonne, der im Glas verbleibt und die Scheibe aufheizt. Eingefärbte Gläser absorbieren mehr als normales helles Glas. Zusätzliche Beschichtungen können je nach Aufbau mehr oder weniger absorbieren. Es gilt immer der Zusammenhang, dass die Summe der Anteile von Absorption, Transmission und Reflexion gleich 100 % oder 1 sind.
 

Abstandhalter
Meist aus Metall (Edelstahl, Aluminium) oder aus Kunststoff, das die beiden Scheiben eines Isolierglases auf dem gewünschten Abstand hält. Im Abstandhalter ist auch das Trockenmittel untergebracht.
 
Acrylglas
Gegossenes oder extrudiertes „Kunststoffglas“ auf Acrylbasis. Mechanisch bearbeitbar (sägen, bohren, fräsen usw.), vergilbt unter UV-Einstrahlung. Acrylglas hat eine geringe Oberflächenhärte und ist dadurch kratzempfindlich.
 
Adhäsion

Aneinanderhaften zweier verschiedener Stoffe. 

Antikglas
Bezeichnung für nach alter traditioneller Herstellungsweise produziertes Glas. Dieses Glas hat unterschiedliche Dicken, Formate und Grössen mit unterschiedlicher Blasenbildung im Glas (eingelagerte Luft). Jede hergestellte Scheibe (max. ca. 800 × 1000 mm) ist zur vorhergehenden anders. Die Einsatzgebiete liegen heute hauptsächlich in dekorativen Bleiverglasungen, Restaurierungen von alten Verglasungen und im Kirchenbau.
 
Argon
Füllung bei Wärmeschutz-Isoliergläser. Isoliergläser erhalten zur Verbesserung des Ug-Wertes im Scheibenzwischenraum statt einer Luftfüllung eine Argon-Füllung. (Füllgrad ca. 90 %) Der Ug-Wert verbessert sich dadurch im Verhältnis zur Luftfüllung um ca. 0,3 W/m²K.

 

 
Balkontürverglasung
Balkontürverglasung siehe unter Fenstertüren.
 
Beschusshemmung
Bei der Beschussprüfung wird mit entsprechenden Waffen und Munitionen auf das Glas geschossen, um zu überprüfen, inwieweit kein Durchschuss erfolgt. Gleichzeitig wird noch getestet, ob bei nicht erfolgtem Durchschuss auf der Rückseite Splitter abgehen oder nicht. Es gilt hierfür die Norm SIA 331.511 gleichlautend mit SN EN 1063. Die Durchschuss-hemmung wird festgelegt in den Klassen C1 bis C5.
Die Funktion des Glases kann aber nur dann erreicht werden, wenn auch der Rahmen, in den das Glas eingebaut ist, die gleichen Anforderungen erfüllt. Dies gilt auch für die Befestigung. Häufig stellt man nach gewaltsamen Einbrüchen fest, dass das Glas zwar seine Funktion erfüllt hat, aber der Rahmen und die Verankerung im Mauerwerk nicht den gleichen Anforderungen entsprach. Auch hier gilt, eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. In der SIGAB Dokumentation „Sicherheit mit Glas - Verglasungen - Durchschuss-, durchbruch-, einbruch- und explosionshemmend“, finden Sie auch Hinweise zum Thema Glas und Rahmen betreffend Einbruchhemmung und deren Einstufung nach den neusten Normen. In der Dokumentation ist zudem ein Vergleich zwischen den früheren Bezeichnungen und den neuen Bezeichnungen aufgeführt.
 
 
Chemisch vorgespanntes Glas
Glas, das durch einen Ionenaustausch-Prozess eine erhöhte Festigkeit gegenüber mechanischer oder thermischer Beanspruchung erlangt.
 

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SIGAB-Richtlinie

SR 002 – die Richtlinie zu «Sicherheit mit Glas»
Sicherheitsglas verhindert Schaden, doch wann ist der Einsatz dieser Glasqualitäten angezeigt und wann ist er Pflicht? Die SIGAB-Richtlinie 002 «Sicherheit mit Glas» gibt Auskunft.
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